Posts Tagged ‘Bielefeld’

A2 bei Bielefeld: Abbau der Baustelle noch vor dem ersten Ferienwochenende

14.07.2010
09:47

Hamm (straßen.nrw)

Durch das gute Wetter und den guten Bauablauf kann der für nächste Woche geplante Abbau der Verkehrsführung der Sanierung der Fahrbahn
zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Bielefeld-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund schon am Donnerstag (15.7.) beginnen. Trotz des
Sommerferienbeginns hat sich die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm entschlossen die Verkehrsführung abzubauen, um nicht unnötig den Reiseverkehr am
Wochenende zu behindern. An dem besagten Tag wird der Verkehr ab 10 Uhr nur noch einstreifig fahren können. Diese Behinderung wird zwei Stunden dauern. Im
Anschluss daran stehen dann bis 15 Uhr wieder nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Danach kann der Verkehr wieder auf drei Fahrstreifen rollen.


Angriffe auf Online Konten von Sparkassenkunden

14.07.2010
07:16

Bielefeld (ots)

Zur Zeit geben sich Kunden der Sparkasse Bielefeld bei der Bielefelder Polizei die “Klinke in die Hand” um Anzeigen wegen Missbrauchs Ihrer Onlinekonten, dem so genannten “Phishing”, zu erstatten. Die Rechner der Geschädigten sind mit einem Schadprogramm infiziert, dass beim Aufruf der Webseite zum Onlinebanking sofort eine betrügerische Überweisung ins Ausland erzeugt. Dieses Programm läuft im Hintergrund ab, so dass der Kunde davon nichts bemerkt. Auf dem Rechner des Kunden wird anschließend eine Warnmeldung, zum Beispiel mit dem Hinweis angeblicher Wartungsarbeiten zur Verbesserung von Sicherheitsmaßnahmen erzeugt. Zur angeblichen Entsperrung des Konto wird der Kunde zur Eingabe einer bestimmten Transaktionsnummer (TAN) aufgefordert. Natürlich sind diese Hinweise gefälscht. Falls der Kunde hier tatsächlich die geforderte TAN eingibt, hat er ohne sein Wissen die Überweisung an die Täter bestätigt und freigegeben. Die Textformulierung dieser eingeblendeten Fenster kann kurzfristig variieren. Grundsätzlich ist immer Vorsicht geboten, wenn sich plötzlich ein Fenster öffnet und unter irgendwelchen Vorwänden zur Eingabe von einer oder gar mehreren TAN auffordert. Wenn eine solche Meldung erscheint sollte der Nutzer das Onlinebanking sofort abbrechen und die Sparkasse verständigen. Betroffen sind aktuell nur Kunden die das “I- TAN” Verfahren nutzen.

In den überwiegenden Fällen gelang es der Sparkasse Bielefeld , die Überweisungen anzuhalten und den Schaden somit abzuwenden. Aber auch wenn die Überweisung nicht ausgeführt wurde liegt trotzdem ein Betrugsversuch vor.


Der beste Schutz besteht darin, den Rechner erst gar nicht mit dem Schadprogramm zu infizieren. Das müssen zunächst das Antivirenprogramm, die Firewall sowie das Betriebssystem und der Browser aktuell gehalten werden. Dabei lauern Schadprogramme nicht nur in den Anhängen gefälschter E- Mails, mittlerweile kann auch der Besuch einer Website ( drive by infection ) ausreichen, um sich ein Schadprogramm einzufangen. Dazu müssen nicht unbedingt Seiten mit pornografischem Inhalt aufgesucht werden.

Die Polizei weist ausdrücklich daraufhin, dass aktuell zwar primär Sparkassenkunden als Opfer betroffen sind, grundsätzlich aber auch Onlinekunden anderer Banken gefährdet sein können. Bei der Dienststelle für IT- Ermittlungen der Bielefelder Polizei wurden von 2008 zu 2009 eine Zunahme der Phishing- Anzeigen um 200 % festgestellt. Im ersten Halbjahr 2010 nahm die Zahl der Anzeigen gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 erneut um 50 % zu, es wurden in 2010 bisher insgesamt 122 Vorfälle angezeigt.

Zwei Screenshots von angeblichen Warnmeldungen mit Aufforderung zur TAN- Eingabe sind auf www.polizei-bielefeld.de zu sehen.

A2: Weitere Behinderungen in der Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum

03.06.2010
04:29

Hamm (straßen.nrw)

Am Freitag (4.6.) ab 18 Uhr beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm auf der A2 in Richtung Hannover mit
zusätzlichen Bauarbeiten in der Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum. Der Verkehr wird am Freitag von 18 Uhr bis 20 Uhr auf zwei Fahrstreifen und ab 20 Uhr bis
Samstag (5.6.) um 9 Uhr auf einem Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt.Danach stehen dem Verkehrsteilnehmer dann wieder zwei Fahrstreifen zur
Verfügung. Die Arbeiten sollen bis Sonntagmorgen (6.5.) dauern. Während der
gesamten Zeit ist die Ausfahrt in der Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum in Richtung Hannover gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle
Ostwestfalen/Lippe. Der Grund für die Sperrung ist die Reparatur der Schäden in der Fahrbahndecke. Die Arbeiten kosten 60.000 Euro.

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur möglichen Nachfolge von Horst Köhler

01.06.2010
20:51

Bielefeld (ots)

Zwei Tage nach dem Rücktritt Horst Köhlers hat es der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie auf den Punkt gebracht. Hans-Olaf Henkel verglich die schwarz-gelbe Koalition mit einem Schiff, das sich in schwerer See befindet und wichtiges Fachpersonal verloren hat. In Friedrich Merz sei der Bootsmann nicht mehr da, in Roland Koch der Navigator und in Horst Köhler sei der Admiral von Bord gegangen. Finanzkrise, Haushaltskonsolidierung, Euro-Notlage, Umfragetief und nun auch noch eine Personaldebatte um das höchste deutsche Amt im Staat – als wenn Angela Merkel nicht schon genug Probleme hätte. Dass ausgerechnet Merkel und Westerwelle, die Köhler ja aus dem Hut gezaubert haben, vom Rücktritt kalt erwischt wurden, wirft kein gutes Licht auf die Kanzlerin und ihren Stellvertreter. Und ausgerechnet in dieser auch für Merkel persönlich schwierigen Phase unterläuft ihr ein kleiner Versprecher, der zeigt, wie groß die Enttäuschung über Köhler sein muss. Wörtlich sagte Merkel: »Ich bedauere diesen Rücktritt aufs Allerhärteste«. Gemeint hat sie wohl: »Ich kritisiere diesen Rücktritt aufs Allerschärfste.« Auf der Suche nach einem neuen Boss im Schloss muss die Bundeskanzlerin jetzt das Unmögliche schaffen. Von ihr wird erwartet, einen Kandidaten zu präsentieren, der sowohl ein großer Bürgerpräsident sein kann, als auch – im Gegensatz zu Horst Köhler – politisch akzeptiert ist. Merkels Mann oder Frau sollte Wege aufzeigen können, wie die großen Herausforderungen der Wirtschafts- und Finanzkrise und der Schuldenabbau gemeistert werden können. Er muss sympathisch sein, Charisma haben, das Vertrauen des Volkes zurückgewinnen können. Das äußerst anspruchsvolle Anforderungsprofil macht die Suche schwer. Eigentlich kommen nur drei Bundespräsidentschaftskandidaten ernsthaft in Frage: Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Norbert Lammert. Karl-Theodor zu Guttenberg ist noch keine 40 und somit aus dem Rennen. Für die zwei Erstgenannten spricht sehr viel. Merkels Favoritin ist offenbar Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Beide Bundesminister hätten das Zeug zu diesem hohen Amt. Gegen sie spricht, dass sie wichtige Eckpfeiler der Regierung und somit schwer zu ersetzen sind. Merkel würde zwar eine Baustelle schließen, gleichzeitig aber eine neue aufreißen. Doch auch diese könnte die Kanzlerin schnell beseitigen. Denn in Jürgen Rüttgers stünde ein politisches Schwergewicht als möglicher Arbeitsminister bereit. Merkel würde somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn ohne Rüttgers ließe sich die SPD bei der Regierungsbildung in NRW vielleicht leichter auf eine Große Koalition unter CDU-Führung ein. Lammert scheidet wohl aus, weil die Kanzlerin ihn nicht will. Für Angela Merkel ist die Suche nach einem neuen Präsidenten Fluch und Segen zugleich.

Es ist eine große Herausforderung, aber auch eine Riesenchance, Bewährungs- und zugleich Belastungsprobe.


Flugzeugabsturz in Bielefeld

01.06.2010
00:31

Bielefeld Windelsbleiche (ots)

Am 31.05.2010, gegen 10.32 Uhr, ist eine Sportflugzeug hinter einem Wohngebiet an der Hirschberger Straße abgestürzt. Das aus Polen stammende kleine Sportflugzeug mit vier Insassen stürzte in der Nähe des Flugplatzes Windelsbleiche in einem Waldstück hinter der Hirschberger Straße/ Strehlener Straße in Bielefeld ab. Bei dem Absturz starben 3 der Insassen. Eine Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Bielefelder Krankenhaus eingeliefert. Eine Absturzursache ist noch nicht bekannt. Feuerwehr und Ermittler der Polizei befinden sich an der Unglückstelle. Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an.


A2: Sehr starke Staugefahr im Bereich des Autobahnkreuz Bielefeld

28.05.2010
00:50

Hamm (straßen.nrw)

Ab Samstag (29.5.) wird es auf der A2 für eine Woche zwischen der Anschlussstelle Bielefeld-Sennestadt und der Anschlussstelle
Gütersloh zu einer erheblichen Staugefahr kommen. Grund hierfür sind die zur Zeit laufenden Baumaßnahmen der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm und der
Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe. Für diese Baumaßnahmen müssen die Verkehrsführungen um- bzw. abgebaut werden. Diese Arbeiten sollen eine Woche
dauern. Ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird geraten, den Bereich großräumig zu umfahren.

A2: Zwei Baustellen im Bereich des Autobahnkreuzes Bielefeld

02.04.2010
07:00

Hamm (straßen.nrw)

Straßen.NRW richtet ab Dienstag (6.4.) im Bereich des Autobahnkreuzes Bielefeld zwei Baustellen ein. Die Autobahnniederlassung Hamm
baut in beiden Richtungen eine 1,15 Meter hohe und 1.000 Meter lange Betonschutzwand parallel zur Autobahn. Diese Betonschutzwand soll das dortige
Wasserschutzgebiet bei Unfällen abschirmen. Die Schutzwand soll Anfang Juli fertig sein und kostet eine Million Euro. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung
Ostwestfalen-Lippe richtet für den Umbau des Autobahnkreuzes Bielefeld eine weitere Baustelle ein. Diese Einengung soll bis Mitte Mai dauern. Für den
Verkehr stehen in jede Fahrtrichtung drei eingeengte Fahrspuren zur Verfügung.
Während der Einrichtung der beiden Baustellen an den Tagen Dienstag (6.4.), Mittwoch, (7.4.) und Montag (12.4.) ist mit erhöhter Staugefahr in beiden
Fahrtrichtungen zu rechnen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, möglichst den Bereich großräumig zu umfahren.

Autobahnkreuz Bielefeld: Sperrung der Abfahrt nach Paderborn

18.03.2010
03:01

Bielefeld (straßen.nrw)

Ab Freitag (19.3.) um 19 Uhr wird die Abfahrt der A2, aus Richtung Hannover kommende, auf die A33 in Richtung Paderborn im
Autobahnkreuz Bielefeld gesperrt. Der Grund ist der Umbau des Kreuzes für den Neubau der A33. Begonnen wird mit der Abfahrt von der A2 auf die A33 Richtung
Paderborn. Hier wird die alte Fahrbahndecke abgefräst und durch einen den steigenden Verkehrsbelastungen entsprechenden dickeren Aufbau ersetzt.

In Abstimmung mit der Autobahnpolizei und den Straßenverkehrsbehörden werden Umleitungen ausgewiesen: Aus Richtung Hannover wird der Verkehr in Richtung
Paderborn an der Anschlussstelle Bielefeld-Sennestadt abgeleitet. Von dort ist der Umleitungsbeschilderung U62 zu folgen. Die Umleitung geht über die
Paderborner Straße bis zur A33-Anschlussstelle Schloß Holte-Stukenbrock. Um den Verkehr zu entzerren, wird bereits an der A2-Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum
auf die Sperrung hingewiesen und eine Umleitung “U26″ über die B66 (Lagesche Straße) und die L751 (Tunnelstraße) angeboten.

Die Arbeiten in dieser ersten Bauphase dauern bis Gründonnerstag (1.4.). Damit wird die Sperrung rechtzeitig zum startenden Osterreiseverkehr beendet. Um die
Beeinträchtigung auf ein Mindestmaß zu reduzieren, werden die Arbeiten zum Teil auch während der Nachtstunden im Zweischichtbetrieb sowie an den Wochenenden
durchgeführt. In insgesamt sieben Bauphasen werden nacheinander alle Fahrbeziehungen des Kreuzes in Angriff genommen. Da das nur mit Hilfe von
Vollsperrungen möglich ist, wird der Verkehr jeweils über ausgewiesene Umleitungsstrecken zu seinem gewünschten Ziel geführt.

A2 bei Bielefeld: Ford-Transit prallt auf LKW – 5 Personen verletzt!

10.03.2010
08:54

BAB 2, Rastanlage Niedergassel (ots)

Am 10.03.2010 kam es gegen 03.20 Uhr auf der A 2, zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und der Anschlussstelle Gütersloh bei km 339,000 in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.

Kurz hinter der Rastanlage Niedergassel war ein polnischer 29jähriger Ford Transitfahrer auf dem rechten Fahrstreifen aus ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden 12 tonnen Lkw, gesteuert von einem 51jährigen Mann aus Löhne, aufgefahren. Trotz eines Ausweichmanövers nach links prallte der Kleinbus gegen das linke Heck des Lkw und daraufhin gegen die Mittelschutzplanke der Autobahn. Hier blieb der Ford unbeleuchtet auf dem linken Fahrstreifen stehen. Nur durch die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer konnten bis zum schnellen Eintreffen der Polizei weitere Unfälle verhindert werden. Der Ford Transit war zur Unfallzeit mit 7 Insassen besetzt. Zwei eingeklemmte Personen mussten durch die Feuerwehr verletzt aus dem total beschädigten Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrer der beteiligten Fahrzeuge verletzten sich nur leicht.

Für die Dauer der notärztlichen Versorgung der Verletzten wurde die Richtungsfahrbahn Dortmund an der Unfallstelle kurzzeitig voll gesperrt. Anschließend wurde der Fahrzeugverkehr über den rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Rettungskräfte der Feuerwehr arbeiteten auf Grund der vielen Verletzten vor Ort nach den Vorgaben einer sogenannten Großschadenslage. Letztendlich wurden bei dem Verkehrsunfall eine Person schwer- und vier weitere Personen leicht verletzt.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 25000 Euro.

Bielefeld: Schwerer Verkehrsunfall mit 2 Toten auf der A33

07.02.2010
09:42

Auf der Autobahn 33 – kurz hinter der Autobahnanschlussstelle „Stukenbrock-Senne“ in Fahrtrichtung Bielefeld – ereignete sich am Sonntag, gegen 02:20 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall bei dem zwei Menschen starben

Bielefeld – A 33

Auf der Autobahn 33 – kurz hinter der Autobahnanschlussstelle „Stukenbrock-Senne“ in Fahrtrichtung Bielefeld – ereignete sich am Sonntag, gegen 02:20 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall bei dem zwei Menschen starben.

Aus bislang ungeklärter Ursache verunfallte ein Audi A3 aus dem Hochsauerlandkreis. Der PKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr die angrenzende Böschung und überschlug sich anschließend. Der Kompaktwagen wurde hierbei teilweise zerrissen und kam auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Eine 48-jährige Frau aus Paderborn wurde während des Überschlags aus dem PKW auf die Fahrbahn geschleudert. Die Identität des männlichen Fahrers, der im Pkw eingeklemmt war, konnte mittlerweile ermittelt werden.

An insgesamt fünf nachfolgenden PKW wurden Spuren festgestellt, die darauf hindeuten, dass diese die auf der Fahrbahn liegende Frau teilweise überrollt haben.

Die schwer unter Schock stehenden – größtenteils jungen Autofahrer – wurden vor Ort durch die Notfallseelsorge der FW Stukenbrock betreut.

Zur weiteren Klärung des Sachverhalts wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt.

Die BAB 33 war in Fahrtrichtung Bielefeld ab der Anschlussstelle „Stukenbrock-Senne“ bis 07:30 Uhr gesperrt.

Den Sachschaden beziffert die Polizei mit ca. 30.000 Euro.

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Sicherungsverwahrung:

14.01.2010
07:51

Bielefeld (ots)

Die Polizei ist mal wieder der Ausputzer. Zum Schutz der Kinder muss in Heinsberg ein Sexualstraftäter auf unabsehbare Zeit rund um die Uhr observiert werden. Denn er darf nicht eingesperrt werden, wie der Bundesgerichtshof gestern entschieden hat. Die Auffassung des BGH überrascht Juristen nicht. Denn der 58-Jährige, der drei Mädchen vergewaltigt und gequält hatte, hatte seine Strafe von 14 Jahren bis zum letzten Tag verbüßt. Und neue Erkenntnisse, die eine nachträglich verfügte Sicherungsverwahrung möglich gemacht hätten, gibt es nicht. Der Mann gilt wie schon zuvor auch heute noch als sehr gefährlich, aber diese Einschätzung der Gutachter ist eben nicht neu – und erfüllt somit nicht die gesetzliche Voraussetzung für eine nachträglich verhängte Sicherungsverwahrung. Die Politik muss schleunigst das Gesetz verbessern. Denn dass der Ort Heinsberg seit einem Jahr in Angst lebt, dass Eltern ihre Kinder dort nicht mehr alleine nach draußen lassen, dass Polizisten ständig vor dem Haus des Sexualverbrechers Wache schieben müssen – das stärkt nicht gerade das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Deutsche Bahn:

09.01.2010
02:57

Bielefeld (ots)

Alle reden vom Wetter – wir nicht. Dieser Slogan des ehemaligen Staatsbetriebes Bundesbahn trifft schon lange nicht mehr zu. Seine Nachfolgerin, die auf den Aktienmarkt strebende Deutsche Bahn AG, ist mehr mit sich selbst, als mit ihren Kunden, den Reisenden beschäftigt. Das Notfallmanagement des Unternehmens ist schlicht und einfach schlecht. Das haben die Ereignisse nach den Güterzugunfällen in Neubeckum und Vennebeck gezeigt. Reisende fühlen sich in den Zügen und auf den Bahnhöfen von der Bahn allein gelassen, wenn es um ausgefallene Züge, Umleitungen und Verspätungen geht. Die Bahn muss diese Beschwerden ernst nehmen und darf sich nicht auf eine Abwehrhaltung unter Motto »Alles halb so schlimm, wie waren ja vor Ort«, zurückziehen. Die Bahn muss in die Service-Offensive gehen. Die Reisenden warten nicht nur auf Züge, sondern auf eine bessere Informationspolitik, eine gute Betreuung, eine Entschuldigung, auch wenn es um höhere Gewalt, wie bei Unfällen geht, sowie auf unbürokratische Regelungen bei finanziellen Entschädigungen, wenn der Fahrplan nicht eingehalten wird.

Bielefeld: Volvo kollidiert mit der Stadtbahn

30.12.2009
00:55

PKW von Stadtbahn eingeklemmt!

Bielefeld

Am Dienstag den 29.12.2009, um 19.18 Uhr, wollte ein 55 Jahre alter Bielefelder mit seinem Volvo ein Tankstellengelände an der Detmolder Str. verlassen.

Er fuhr rückwärts auf die Detmolder Str. und übersah dabei offensichtlich die stadteinwärts fahrende Stadtbahn. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Volvo um 90 Grad gedreht wurde und anschließend zwischen der Stadtbahn und einem Eisenpfahl eingeklemmt wurde. Die Stadtbahn konnte zunächst nicht weiter fahren und sollte mit Hilfe der Feuerwehr zunächst aus den Schienen gehoben werden. Dies konnte aber durch einige Fahrmanöver verhindert werden. Nach ca. 1 Stunde war die Stadtbahn wieder frei. Der Volvo wurde komplett beschädigt.

Es entstand Sachschaden in einer Höhe von ca. 25.000 Euro

Fußballspiel DSC Arminia Bielefeld FC Union Berlin

13.12.2009
19:05

Wenige Minuten vor Spielbeginn (13:20 Uhr) kletterten ca. 50 Anhänger von Union Berlin über den Trennzaun des Gästefanblocks

Bielefeld

Wenige Minuten vor Spielbeginn (13:20 Uhr) kletterten ca. 50 Anhänger von Union Berlin über den Trennzaun des Gästefanblocks. Ordnerkräfte, die dieses zu verhindern suchten, wurden zurückgedrängt und zum Teil auch körperlich angegangen. Polizeikräfte drängten die Fans unter Einsatz von Pfefferspray anschließend zurück. Ein Bengalisches Feuer wurde gegen einschreitende Polizeibeamte geworfen. Die Berliner Fans gaben an, von einem Bielefelder Fan provoziert worden zu sein.

Ca. in der 75. Minute wurden im Berliner Gästeblock mehrere Gegenstände unter starker Rauchentwicklung verbrannt und mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Das Spiel wurde daraufhin für ca. 4 Minuten unterbrochen.

Insgesamt wurden 9 freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt, Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung werden vorgelegt.

„Obwohl das Szenario der Rauchentwicklung spektakulär war, wurden eingesetzte Polizeikräfte nicht verletzt, die Ermittlungen dauern an“, so Einsatzleiter Michael Borchardt.

Gütersloh / Bielefeld: Michalski weiterhin flüchtig

01.12.2009
08:59

Gütersloh/Bielefeld

In der vergangenen Nacht haben Hundertschaften der Polizei in zusammenarbeit mit Spezialkräften ein Waldstück am Stadtrand von Gütersloh durchsucht. Nach einigen Hinweisen aus der Bevölkerung soll hier der flüchtige Ausbrecher Michalski gesichtet worden sein. Die Stadt Gütersloh wurde hermetisch abgeriegelt, Fahrzeuge und Personen kontrolliert.

 

Motorradfahrer tödlich verunglückt

21.11.2009
00:02

Bielefeld-Gadderbaum

Am gestrigen Freitag (20.11.09 um 13.11 h) erhielt die Einsatzleitstelle der Bielefelder Polizei die Meldung, dass soeben ein Kradfahrer auf der Bodelschwinghstraße schwer verunglückt sei.
Als vier alarmierte Streifenwagen am Unglücksort (Einmündung Eggeweg/Bodelschwinghstraße) eintrafen, fanden sie ein 750er Kawasaki-Motorrad mit einem nicht mehr ansprechbaren Fahrer im Graben liegend vor.
Wie Zeugen berichteten, hatte der Kradfahrer zuvor mehrere PKW auf der Bodelschwinghstraße, noch vor dem Eggeweg überholt. Als der Kradfahrer kurz hinter der dem Eggeweg folgenden Rechtskurve auf Begegnungsverkehr stieß, versuchte er nach rechts auszuweichen. Hierbei verlor er die Kontrolle über seine Maschine, prallte gegen einen Leitpfosten und stürzte in den Graben.
Beim Eintreffen des Rettungswagen war der Fahrer nicht mehr ansprechbar. Der Notarzt versuchte im RTW das Leben des 48jährigen zu retten, jedoch kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Kradfahrers feststellen.
Die Bodelschwinghstraße musste während der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Um 15.00 h wurde der Verkehr freigegeben. Linienbusse wurden über die Straße Windfang umgeleitet.