Archive for the ‘Feuerwehreinsätze’ Category
Aldenhoven / A44
Auf der A44 bei Aldenhoven ist am Montag morgen (06.09.2010) ein Linienbus vollkommen ausgebrannt. Die Fahrerin die mit dem Bus allein unterwegs war hatte das Feuer bemerkt und konnte den Bus noch auf dem Standstreifen anhalten. Bevor die Feuerwehr den Brandort auf der Autobahn erreichen konnte stand der Buss in Vollbrand. Verletzt wurde niemand. Derzeit wird vermutet das der Motor Feuer gefangen haben könnte. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.
5 verletzte Personen
Steinebach
Am 05.09.2010, 02.22 Uhr, wurde der Polizei in Betzdorf über die Rettungsleitstelle Montabaur ein Brand eines Wohnhauses in 57520 Steinebach(Sieg) gemeldet. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich vier Kinder im Alter von 2,8, 13 und 14 Jahren im Gebäude. Der 14-jährige wurde durch den Brand wach und weckte den 13-jährigen; beide verständigten dann eine Nachbarin, die sofort die Feuerwehr alarmierte.
Nur durch das schnelle Einsatz der Feuerwehr vor Ort konnten die beiden noch im Haus befindlichen 2- und 8-jährigen Kinder rechtzeitig gerettet werden. Die vier Kinder sowie ein Angehöriger der Feuerwehr erlitten bei dem Brand Rauchgasvergiftungen, die eine Behandlung bzw. Überwachung im Krankenhaus erforderlich machen. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere 10Tausend Euro belaufen.
Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden.
Im Einsatz waren neben zahlreichen Helfern vom DRK und Notdiensten alle Löschzüge der Verbandsgemeinde Gebhardshain (Steinebach, Kausen, Elkenroth, Rosenheim) sowie der Atemschutztrupp der Feuerwehr Wissen und die Drehleiter der Feuerwehr Betzdorf.
Kempen (ots)
Heute morgen, gegen 02.40 Uhr, bemerkten Anwohner an St.Peter , nachdem sie durch laute Geräusche geweckt wurden,
Feuerschein im Bereich einer großen Lagerhalle, angesiedelt an einen alten Vierkanthof…
Nach Alarmierung der Feuerwehr wurden sämtliche Bewohner geweckt ; die anliegenden Wohnungen wurden vorsorglich geräumt. Während der
Löscharbeiten explodierten zwei in der Halle gelagerte Gasflaschen, weitere konnten gesichert werden. Das Gebäude brannte nieder; die
Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf die Wohntrakte verhindern. Personen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache liegen bisher keine
Erkenntnisse vor. Der Brandort wurde durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt.
Stolberg (ots)
Eine 78-jährige Bewohnerin eines Stolberger Altenheims ist diese Nacht bei einem Zimmerbrand schwer verletzt
worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen entstand das Feuer im Bereich des Bettes in dem die querschnittsgelähmte Frau lag.
Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache wurden aufgenommen und dauern noch an.
Jüchen-Priesterath (ots)
Heute gegen 15:20 Uhr bemerkten Anwohner, dass der Glockenturm am Priesterather Bürgerhaus brannte. Sie verständigten sofort die Feuerwehr. Die alarmierten Feuerwehrleute konnten jedoch auch nicht mehr verhindern, dass der aus unverkleidetem Holzständerwerk gezimmerte Turm völlig zerstört wurde. Auch ein Anbau wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Die genaue Schadenshöhe kann nicht beziffert werden, liegt aber sicherlich im fünfstelligen Bereich. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Kreispolizeibehörde Neuss hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.
Ratingen (ots)
Der am heutigen Sonntag gegen 19:40 Uhr einsetzende Starkregen mit Sturmböen sorgte für 5 Einsätze der Feuerwehr. Nur im Bereich Innenstadt hatte eine Windböe in kurzer Zeit Bäume entwurzelt und starke Äste gebrochen. Die Einsatzstellen beschränkten sich auf die Brunostraße, Werdener Straße, Angerstraße und Schüttensdiek.
Einen Einsatzschwerpunkt fanden die Kräfte der Feuerwehr auf dem innerstädtischen Friedhof vor. Hier wurde ein ca. 25 Meter hoher Baum entwurzelt und stürzte auf ein Nachbargrundstück. Ein Baum wurde auf die Friedhofkapelle geweht. Zahlreiche abgebrochene Äste drohten weiterhin herabzufallen.
Die Feuerwehr sperrte den Friedhof im Bereich der Friedhofstraße großräumig ab und entfernte die losen Äste in den Baumkronen mittels einer Drehleiter. Die Friedhofskapelle wurde ebenfalls freigeschnitten, da nicht fest stand, ob sie am nächsten Montag Morgen genutzt werden muss.
Die Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden machten sich persönlich vor Ort ein Bild.
Auf der Brunostraße wurde ein Auto von einem Baum erfasst. Personen kamen hierbei nicht zu schaden. Am Schüttensdiek stürzte ebenfalls ein Baum auf ein Einfamilienhaus.
Insgesamt sind 20 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen im Einsatz. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an.
Enkel rettet seine Großeltern
Lilienthal (ots)
Ihrem 40-jährigem Enkel haben es zwei Rentner aus Lilienthal zu verdanken, dass sie einen Brand im Erdgeschoss ihres
Einfamilienwohnhauses relativ glimpflich überstanden haben. Während die 81-jährige Frau unverletzt blieb und rechtzeitig in Sicherheit
gebracht werden konnte, trug ihr ein Jahr jüngerer Ehemann eine leichte Rauchgasvergiftung davon. Gegen 00.20 Uhr in der Nacht zu
Sonnabend war der Brand im Erdgeschoss ihres Hauses in der Straße “Klosterweide” ausgebrochen. Die Ursache dafür ist noch unklar. Die
Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der nebenan wohnende Enkel des Paares war es dann, der als erster auf das Feuer aufmerksam wurde
und zusammen mit seiner Mutter die beiden Rentner weckte und aus dem Haus holte. Nicht mehr gerettet werden konnte dagegen die Katze des
Ehepaares. Durch den Brand wurde das Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich ersten vorsichtigen
Schätzungen zufolge auf mehrere Zehntausend Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Lilienthal-Falkenberg, die mit vier Fahrzeugen und 20
Angehörigen vor Ort war, musste schweres Atemschutzgerät einsetzen, um die Flammen bekämpfen zu können.
Innenminister Jäger: Rettungskräfte gut organisiert und leistungsstark
In Teilen Nordrhein-Westfalens ist es durch Regenfälle zu massiven Überflutungen gekommen. Am stärksten betroffen von den Starkregenfällen und Starkwinden waren die Regierungsbezirke Münster und Detmold und hier besonders die Kreise Steinfurt und Borken sowie die Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe. Am Donnerstagnachmittag gab es gegen 15.00 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Seit heute (27.08.), 14.07 Uhr hat der Deutsche Wetterdienst die Warnung aufgehoben. Das erklärte das Innenministerium in Düsseldorf.
Bei den rund 4.000 witterungsbedingten Einsätzen in dem Regierungsbezirken Münster und Detmold handelte es sich fast ausschließlich um Schäden durch lang anhaltende Regenfälle wie überflutete Keller und übergelaufene Regenrückhaltebecken. In Ahaus und Steinfurt fielen die Kläranlagen aus. In Bad Salzuflen entstanden zusätzlich Sturmschäden, wie abgedeckte Dächer und entwurzelte Bäume. Deutliche Verkehrsbehinderungen gab es im ganzen Einsatzgebiet durch Sperrung überfluteter Fahrbahnen und Bahnstrecken. Besonderes Augenmerk wird derzeit auf möglicherweise noch ansteigende Flusspegel gelegt.
Die Krisenstäbe der Bezirksregierungen Münster und Detmold sowie die Einsatzleitungen der Kreise Steinfurt und Borken koordinieren die Arbeit der Rettungskräfte. Im Einsatz sind seit gestern inzwischen mehr als 4.200 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreiche Hilfsorganisationen und technische Einheiten der Polizei. Davon kommen im Regierungsbezirk Münster insgesamt ca. 2.400 Einsatzkräfte zum Einsatz (Kreis Steinfurt ca. 1.600, Kreis Borken ca. 800) und im Regierungsbezirk Detmold ca. 1.800 Hilfskräfte (davon u.a. ca. 720 im Kreis Minden-Lübbecke und ca. 440 im Kreis Herford). Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurden aus dem ganzen Land Einheiten der überörtlichen Hilfe mobilisiert.
“Die Feuerwehren in NRW haben auch bei dieser Unwetterlage wieder einmal gezeigt, dass sie gut organisiert und auch solchen kurzfristigen Spitzenbelastungen gewachsen sind”, lobte Innenminister Ralf Jäger.
Bochum
Am Freitag Morgen kam es in einem Einfamilienhaus in Bochum zu einer schweren Explosion. Hierbei wurden zwei Wände am Giebel herausgerissen. Da das Haus derzeit noch nicht betreten werden kann und die Feuerwehr das nach der Explosion ausgebrochene Feuer löscht ist noch nicht klar ob es in dem Gebäude verletzte Personen gibt. Ebenso unklar ist die Ursache der Explosion.
Hückelhoven-Hilfarth.
Am Donnerstag morgen gegen 9.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in den Birkenweg gerufen. Hier brannte es in einem Reihenhaus das eine ältere Dame bewohnte. Als Ursache wird ein implodiertes Fernsehgerät vermutet. Um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen waren 31 Feuerwehrläute der Löschgruppen aus Hilfarth, Brachelen und Hückelhoven mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Das Feuer war nach gut einer Stunde unter Kontrolle, das Haus wurde anschliessend gelüftet.

Heiligenhaus / Ratingen-Homberg (ots)
Am heutigen Donnerstagmorgen des 26.08.2010, gegen 07.35 Uhr, ereignete sich auf der ländlich gelegenen Straße Hofermühle, in einer Außenbürgschaft der Stadt Heiligenhaus und Grenzlage zu Ratingen-Homberg, ein ungewöhnlicher und zugleich schwerer Verkehrsunfall, der nur mit sehr viel Glück kein Menschenleben forderte.
Ein 38-jähriger Angestellter eines Düsseldorfer Müllentsorgers befuhr mit einem orangefarbenen MAN-Mülllastwagen die abgelegene Straße Hofermühle. Dabei befand sich der Mann aus Mönchengladbach allein im Führerhaus des 18-Tonners, da ein ihn begleitender 36-jähriger Kollege aus Düsseldorf am Heck des MAN L88 auf einem Trittbrett hinter der großen Müllpresse mitfuhr. Als sich der Müllwagen auf dem nur schmal asphaltierten Weg in einem Waldstück hinter der örtlichen Kläranlage befand, kippte plötzlich aus einer hohen Böschung an der rechten Seite eine große Eiche quer über die Fahrbahn, nachdem deren Wurzelwerk, nach bisherigen Erkenntnissen ohne Fremdeinwirkung, wahrscheinlich in Folge der andauernden starken Regenfälle der vergangenen Tage, ihren Halt im Erdreich der Böschung verloren hatte. Der am unteren Stammende auf ca. 80 cm Durchmesser geschätzte Baum stürzte unmittelbar auf das Fahrerhaus des MAN. Der 38-jährige Fahrer, der den stürzenden Baum nach eigenen Angaben erst richtig im Augenblick des Aufpralls wahrnahm, konnte weder ausweichen, noch rechtzeitig genug vor der Kollision zum Stillstand abbremsen. Dass er sich aber in der Fahrerkabine reaktionsschnell nach rechts zur Seite auf die Sitzflächen warf, rettete ihm wahrscheinlich das Leben, denn der Baum zerschmetterte die Fahrerkabine und drückte das Dach bis auf Höhe der unteren Fensterkanten herunter. Dennoch wurde der 38-jährige LKW-Fahrer dabei schwer verletzt und in seinem total zerstörten Führerhaus eingeklemmt. Sein 36-jähriger Kollege am Heck des MAN wurde durch den abrupten Stillstand des Fahrzeugs gegen die Aufbauten des Mülllasters geschleudert und zog sich dabei ebenfalls Kopfverletzungen zu. Er konnte jedoch von alarmierten Rettungskräften schnell versorgt und mit einem Rettungswagen dem Klinikum Niederberg in Velbert zugeführt werden, welches der Patient später nach nur ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnte.
Die Bergung des 38-jährigen Fahrers aus dem zerstörten LKW gestaltete sich hingegen schwieriger, da der tonnenschwere Baum auf der niedergedrückten Kabine lag. Dennoch konnte die örtliche Feuerwehr den Mann schließlich aus dieser Lage befreien. Nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort wurde der Schwerverletzte in die Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken in Duisburg transportiert, wo er zur stationären ärztlichen Versorgung seiner nicht lebensgefährlichen Verletzungen verbleiben muss.
Die Bergung des teilweise beladenen Mülllastwagens wurde von der Müllentsorgungsfirma selber veranlasst. Der am LKW entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 20.000,- Euro. Die Unfallstraße bleibt auch nach der Räumung weiterhin gesperrt, bis die Standsicherheit weiterer Bäume in der Böschung von verantwortlicher Stelle geprüft wurde und als gesichert erscheint.
Foto: Polizei
Essen (ots) – Kray
In der Nacht zum Montag hat der Fahrer eines mit Diesel und Benzin beladenen Tanklastzuges die Auffahrt zur A 40 verpasst und ist falsch abgebogen. Dabei fuhr er immer weiter in eine Wohnstraße hinein, bis die Fahrt schließlich in einem Wendehammer endete. Bei dem Versuch, auf den Parkplatz eines Mehrfamilienhauses zu gelangen um zu wenden, sackte der LKW auf der einen Seite im Seitenraum ein und der Tankauflieger kam einem Balkon bedrohlich nahe. Die Feuerwehr sicherte den LKW und bereitete den aufgeweichten Untergrund mit Bohlen und Platten zur Bergung des Fahrzeugs vor. Parallel wurde mit TUIS, dem Transport- Unfall- Informations- und Hilfeleistungssystem der deutschen chemischen Industrie telefonisch beraten, welche Komplikationen bei der Bergung auftreten können, da befürchtet wurde, der Tank könne am Balkon aufreißen. Die Sicherungsmaßnahmen waren jedoch erfolgreich, der LKW konnte aus eigener Kraft weiterfahren und schlussendlich auf dem Parkplatz wenden.
Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.
Essen (ots) – Holsterhausen, Friedbergstraße
Am Sonntag Abend hat ein Blitzeinschlag, der wahrscheinlich in ganz Essen zu hören war, einen Schornstein förmlich vom Dach gefegt. Bei Ankunft der Feuerwehr lag der Kamin des Mehrfamilienhauses in Trümmern auf der Erde und im Dach fehlten etwa zwei Quadratmeter der Dachziegeln. Ein Teil der Elektroleitungen waren bis in das Stockwerk darunter verschmort und in den Wänden waren Löcher durch den Blitzeinschlag. Zum Glück kamen keine Personen zu Schaden und es wurde kein Brand verursacht. Die Einsatzkräfte kontrollierten mit der Drehleiter sowie einer Wärmebildkamera den Dachstuhl, um Schwelbrände auszuschließen.
Die Feuerwehr war mit etwa 25 Kräften im Einsatz
Großfeuer Lübeck-Kücknitz/Herrenwyk Lübeck (ots)
Die Feuerwehr Lübeck wurde heute Morgen um 3:45 Uhr zu einem Brand auf einem Schrottplatz in Lübeck-Herrenwyk gerufen. Bei der Ankunft brannte ein 10m hoher Schrotthaufen mit einer Fläche von 40m x 40m in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr riegelte den brennenden Schrotthaufen zunächst mit vier Wenderohren (B-Rohre über Drehleitern) und fünf C-Rohren mit Wasser ab, um die umliegenden Gebäude und einen Tankstelle zu schützen. Ein massiver Schaummitteleinsatz wurde zunächst vorbereitet, dann aber nicht durchgeführt, da zu erwarten war, dass durch die hohen Temperaturen der mit brennenden Leichtmetalle und die Schichtung des Schrottbergs ein Schaumeinsatz nicht zu einem Löscherfolg führen, sondern die weiteren Maßnahmen eher erschweren würde.
Stattdessen wurde der Schrottberg weiter gekühlt und parallel damit begonnen, ihn mit Baggern abzutragen und kleinteilig abzulöschen. Diese Maßnahme zeigte guten Löscherfolg, gestaltete sich aber sehr langwierig.
Lübecks Innensenator Bernd Möller verschaffte sich vom Morgen an den ganzen Tag über einen Überblick über die Lage vor Ort.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung der betroffenen Stadtteile aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Obwohl sowohl über den Rundfunk, durch Steifenwagen der Polizei als auch durch Lautsprecherwagen der Feuerwehr umfangreich gewarnt wurde, ist nicht auszuschließen, dass nicht alle betroffenen Bürger rechtzeitig erreicht wurden. Innensenator Möller bat hierfür um Verständnis
Um Erkenntnisse über Inhaltsstoffe der Rauchgase zu erhalten, forderte die Feuerwehr Spezialisten der Feuerwehr Hamburg mit speziellen Messgeräten an, die nur dort und an drei anderen Standorten in Deutschland vorgehalten werden. In der Rauchgaswolke unmittelbar über der Einsatzstelle wurden Schadstoffe ermittelt, die üblicherweise bei derartigen Bränden entstehen, die jedoch an weiteren Messellen im Wohngebiet Kücknitz nicht mehr nachweisbar waren. Genauere Ergebnisse werden erst am Donnerstag vorliegen. Außerdem entnahm die Feuerwehr Proben aus dem Löschwasser, die einer Analyse durch ein Lübecker Labor zugeführt wurden, um Aussagen zu Beeinträchtigungen des Abwassers zu erhalten. Ergebnisse hierzu werden ebenfalls erst in den nächsten Tagen vorliegen.
Der hohe Wassereinsatz von bis zu 8000 Litern pro Minute wurde über mehrere parallele Schlauchleitungen durch das Lübecker Löschboot von der Trave her sichergestellt.
Insgesamt waren bis zu 140 Einsatzkräfte vor Ort. Eingesetzt waren die Berufsfeuerwehr Lübeck, -z. T. nacheinander zur Ablösung- nahezu alle Freiwilligen Feuerwehren Lübecks, das DRK, die JUH und das THW sowie Sonderfahrzeug von Feuerwehren aus Ostholstein und Hamburg.
Um die Menge des Löschwassers und damit mögliche Probleme für die Kläranlage zu begrenzen, errichtete die Feuerwehr mit Unterstützung des THW eine “Recyclinganlage” für Löschwasser, indem das aus dem Schrottberg herauslaufende Wasser aufgefangen und erneut als Löschwasser verwendet wurde.
Erst um 21:15 Uhr konnte “Brand unter Kontrolle” gemeldet werden. Der Einsatz wird sich voraussichtlich noch bis zum Donnerstagnachmittag hinziehen.

Schnelles Eingreifen der Stader Feuerwehr verhindert Großbrand in historischer Altstadt
Stade (ots) – Am heutigen späten Abend gegen 21:00 h kam es in Stade in der historischen Altstadt am Fischmarkt in einem dort zur Zeit leerstehenden Hotel aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Feuers.
Passanten hatten den Feuerschein im ersten Stock des unbewohnten denkmalgeschützten Fachwerkhauses, das zur Zeit renoviert wird, bemerkt und sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte des 1. Zuges am Brandort eintrafen, hatten sie durch den Flammenschein im Gebäude zunächst den Eindruck, als würde das gesamte Gebäude bereits in Flammen stehen. Vorsorglich wurde der zweite Zug der Stader Feuerwehr dazu alarmiert. Insgesamt waren ca. 60 Feuerwehrleute teilweise unter schwerem Atemschutz mit zwei Drehleitern im Einsatz.
Bei den Löscharbeiten konnte dann aber festgestellt werden, dass sich der Brand auf einen Bereich im 1. Stock begrenzte, der dann schnell gelöscht werden konnte, bevor das gesamte Gebäude in Flammen aufgehen und die dicht daneben stehenden Häuser in Gefahr geraten konnten.
Die Polizei hat noch vor Ort erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, genaue Angaben können aber erst nach intensiven Recherchen durch die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade, die in den nächsten Tagen anlaufen, gemacht werden.
Nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr dürfte sich der Gesamtschaden auf ca. 80.000 Euro belaufen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brandausbruch gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 0 41 41 – 10 22 15 zu melden.
Fotos der Feuerwehr

Großeinsatz für Feuerwehr und THW in Herdecke!
Herdecke (ots) – Gegen 16:25 Uhr wurde der Feuerwehr Herdecke gemeldet, dass in der Attenbergstraße ein Hang teilweise abgerutscht. Als der Einsatzleiter vor Ort eintraf, stellte sich die Situation jedoch etwas prekärer dar, als zunächst gemeldet. Ein Hang in einer Größe von etwa 20 x 20 Metern war auf eine schmale Zufahrt gerutscht. Hierdurch war ein Mehrfamilienhaus (5 Bewohner gemeldet) massiv bedroht. Der durch das Wegrutschen entstandene “Krater” brach weiter Richtung Haus weg und gefährdete somit das Gebäude. Es bestand Einsturzgefahr!
Der Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr Hans-Jörg Möller ließ das betroffene Gebäude, welches 1900 erbaut wurde, sofort räumen. Zwei Personen wurden aus dem Gebäude geführt, sowie einige Haustiere (2 Vögel und ein Leguan) durch die Feuerwehr gerettet. Die weiteren Bewohner waren nicht zu Hause und erfuhren im nach hinein vom Einsatz. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch ein in der Nähe befindliches Haus aus Sicherheitsgründen geräumt. Dies ist derzeit nicht primär bedroht, jedoch würde dies bei einem möglichen Einsturz des ersten Gebäudes dann akut gefährdet.
Das betroffene Mehrfamilienhaus wurde durch einen Baustatiker der Stadt Herdecke als deutlich als einsturzgefährdet eingestuft. Das THW bestätigte die Meinung. Parallel begannen Kräfte der Feuerwehr, des THW und Mitarbeiter von privaten Firmen mit der Absicherung des Hangs. Unter Anderem kamen hier massive Steine und Kies aus einem nahen Steinbruch und ein Spezialsand (wasserresistent) zum Einsatz. Dadurch wurde ein weiteres Abbrechen des Hangs verhindern und einem Einsturz des Hauses vorgebeugt. Diese Maßnahme zeigte gegen 20:30 Uhr den ersten Einsatzerfolg, wie zwei anwesende Bodengutachter aus Dortmund bestätigten. Diese hatten im Radio über das Unglück erfahren und hatten unbürokratisch ihre fachliche Meinung vor Ort angeboten. Gegen 22 Uhr wurden tonnenweise Kies und Befestigungsmaterial mit Sattelschleppern zur Einsatzstelle gefahren und mit einem Radlader verfüllt. Die Lage zeigte sich hier deutlich konstanter als am Nachmittag. Besorgniserregend wurde auch die Wetterlage dauerhaft betrachtet. Weiterer Starkregen, wie am Vormittag, würde den positiven Einsatzerfolg minimieren.
Spezialkräfte des THW sicherten mit einem Spezialsystem zudem das Gebäude ab. Diese Sensoren reagieren auf minimale Erschütterungen und Veränderungen am Gebäude und waren somit die Einsatzkräfte vor einem möglichen Totaleinsturz. Weiterhin wurde die Einsatzstelle durch das THW mit mehreren Flutlichtstrahlern und Powermoons ausgeleuchtet.
Die beteiligten Kräfte von Feuerwehr und THW waren bis tief in die Nachtstunden in diesem Einsatz eingebunden. Das Mehrfamilienhaus ist auch in den nächsten Tagen nicht bewohnbar. Die Bürger kamen bei Verwandten unter. Die Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster war an der Einsatzstelle und informierte sich über die Lage. Sie sprach eingehend mit den betroffenen Bürgern und mit den Einsatzkräften von THW und Feuerwehr.
Foto: Feuerwehr Herdecke
Lübeck (ots)
Die Feuerwehr Lübeck wurde um 3:45 Uhr zu einem Brand auf einem Schrottplatz gerufen. Bei der Ankunft brannte bereits ein 10m hoher Schrotthaufen mit einer Fläche von 40m x 40m in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr riegelt den brennenden Schrotthaufen mit vier Wenderohren (B-Rohre über Drehleitern) und fünf C-Rohren mit Wasser ab, um die umliegenden Gebäude und einen Tankstelle zu schützen. Ein massiver Schaummitteleinsatz ist vorbereitet, aber zur Zeit noch nicht erforderlich. Der hohe Wassereinsatz wird durch das Lübecker Löschboot sichergestellt. Personen sind nicht verletzt worden. Für Anwohner besteht zur Zeit keine Gefahr.
Folgemeldungen – bitte klicken
Herdecke (ots)
Gegen 16:25 Uhr wurde der Feuerwehr Herdecke gemeldet, dass ein Hang an der Attenbergstraße abgerutscht ist. Auf diesem Hang steht ein Mehrfamilienhaus. Dieses wurde vermutlich vom Regenwasser unterspült. Einsturzgefahr ist hier nicht aus zu schließen. Ein Teil des Hangs ist bereits auf eine kleine Straße abgerutscht. Die Feuerwehr Herdecke sowie ein Baustatiker sind vor Ort. Zwei Personen wurden vorsichtshalber aus dem Gebäude evakuiert. Die Feuerwehr ist dabei mehrere Tiere aus dem Mehrfamilienhaus zu retten. Es wird weiter berichtet.
Gemeinsame Presseerklärung
Husum (ots)
In der Nacht vom 15. auf den 16. August 2010 kam es aus bislang noch ungeklärter Ursache auf der Insel Sylt innerhalb kürzester Zeit zu mehreren Schadenfeuern an mehreren Brandorten. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen, kann jedoch jetzt schon einen wie zunächst angenommenen Blitzeinschlag an einem der Brandorte ausschließen. Brandstiftung hingegen wird nicht ausgeschlossen.
Gegen 0:00h begann die “Serie”: es brannten Mülltonnen beim Awo-Pflegeheim in Westerland. Der Brand war schnell unter Kontrolle.
Nur kurz danach wurde ein Brand in einem Wenningstedter Hotel gemeldet. Hierbei mussten im Laufe der Löscharbeiten mehr als 200 Personen evakuiert werden. Mit Bussen und unter rettungsdienstlicher Begleitung wurden diese in einen Flugzeughangar auf dem ehemaligen Marinefliegerhorst gebracht und dort von den zahlreichen Kräften des DRK weiter versorgt und verpflegt. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich, kann durch eventuellen Verdienstausfall aber noch höher ausfallen.
Als nächstes wurde ein Schuppenbrand bei einem Restaurant in Wenningstedt (etwa 100 m entfernt vom Hotel) gemeldet und erfolgreich abgelöscht.
Knapp 45 Minuten später brannte es erneut in Wenningstedt, dieses Mal standen zwei Container in Flammen. Die Feuerwehr hatte diese Brände ebenfalls schnell unter Kontrolle.
Nur wenig später (2:31 Uhr) brannte es in der “Akademie am Meer” im Dünengelände zwischen Kampen und List. Hierbei wurden das Wirtschaftsgebäude mit mehreren Personalunterkünften und ein Nebengebäude zerstört. Zur Sicherheit wurden die 180 Gäste ebenfalls evakuiert und auf das Flughafengelände gebracht. Der Schaden ist mehrere hunderttausend Euro hoch.
Kurz nach 3 Uhr kam es zu einem Alarm der Brandmeldeanlage in einem Westerländer Awo-Seniorenpflegeheim (hier wurde auch der erste Brand gemeldet). Der Brandherd wurde im unteren Teil des Gebäudes entdeckt. Trotz der zeitgleichen Brände an verschiedenen Orten wurde auch dieser Brandherd schnell und wirksam durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht. Ein männlicher Mitarbeiter des Pflegeheimes verletzte sich an der Hand, er erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung.
Ebenso konnte ein weiterer entdeckter Containerbrand (Mülltonnen) gegen 4:30 Uhr im Wenningstedter Weg (Westerland) in der Nähe des Awo-Pflegeheimes schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Die meisten der insgesamt 380 evakuierten Personen können voraussichtlich im Laufe des Nachmittags in ihre Unterkünfte zurückkehren. Vor einer abschließenden Entscheidung hierüber wird seitens der Feuerwehren jedoch zunächst noch eine Schadstoffmessung durchgeführt.
In der vergangenen Nacht waren neben Polizei und Ordnungsamt alle Wehren der Insel Sylt sowie sämtliche Kräfte der DRK Bereitschaft und des DRK Rettungsdienstes im Einsatz. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen war die Situation trotz dieser Brandserie jederzeit unter Kontrolle. Besonders hervorzuheben ist zudem die Unterstützung mehrerer ortsansässigen Unternehmer, die umgehend die Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften sicherstellten.
Bei den Einsätzen kam es insgesamt zu vier verletzten Personen, die in der Nordseeklinik versorgt und behandelt werden. Die Versorgung der Betroffenen und medizinische Betreuung übernahmen drei DRK-Notärzte. Drei der Personen verletzten sich bei einem Verkehrsunfall eines Fahrzeuges mit einem Löschfahrzeug.
Duisburg-Rumeln Kaldenhausen (ots)
In der zweiten Etage eines Altenwohnheimes kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand, bei dem, nach dem jetzigen Ermittlungsstand, die 85-jährige Bewohnerin zu Tode kam. Es wurden weitere fünf Bewohner und zwei Mitglieder des Pflegepersonals mit Rauchgasvergiftungen leicht verletzt vor Ort behandelt
Aufmerksame Retter verhindern Schlimmeres
Koblenz
Vermutlich viel Glück im Unglück hatten am Morgen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Emil-Schüller-Straße in Koblenz.
Kurz vor 05.00 Uhr war aus bisher ungeklärter Ursache im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses Feuer ausgebrochen. Die ersten, die dies bemerkten, waren zwei vorbeikommende Passanten sowie Kater ?Chicco?, der durch seine Unruhe sein Herrchen weckte. Mit vereinten Kräften gelang es, auch die übrigen Hausbewohner (insgesamt sind dort 16 Personen gemeldet) über die im wahrsten Wortsinne brenzlige Situation zu verständigen und sich in Sicherheit zu bringen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits offene Flammen aus der Erdgeschosswohnung, die praktisch völlig zerstört wurde.
Insgesamt vier Personen wurden von Rettungsdienstmitarbeitern im Hinblick auf mögliche Rauchgasintoxikationen erstversorgt. Die erste ? noch sehr vorläufige ? Schadensschätzung beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Die Löscharbeiten sind inzwischen (Stand: 07.30 Uhr) abgeschlossen und die Einsatzstelle konnte rechtzeitig vor Einsetzen des Berufsverkehrs geräumt werden.
Die Brandermittler der Koblenzer Kripo werden im Laufe des Vormittags die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.
Marl, BAB 43
Rastplatz Brinkforts Heide, FR Münster (ots)
Am 11.08.2010, gegen 22.44 Uhr entstand aus bisher nicht geklärter Ursache im Bereich des Motorraumes eines 500t-Kranes während der Fahrt ein Brand. Dem Fahrzeugführer gelang es noch, das Schwerlastfahrzeug auf dem Verzögerungsstreifen eines Rastplatzes anzuhalten und die Feuerwehr zu alarmieren. Durch den Brand platzen die Hydraulikschläuche des Kranes. Das dadurch austretende Öl lief in großen Mengen über die komplette Fahrbahnbreite der Richtungsfahrbahn Münster. Die eingesetzte Feuerwehr löschte den Brand unter Einsatz von Schaumlöschmitteln und setzte Sperren, um die Verunreinigung der Kanalisation mit dem Öl-/Löschmittelgemisch zu verhindern. Bedingt durch die erheblichen Fahrbahnverun- reinigungen und die daraus resultierenden Gefahren für den Fahrzeugverkehr musste die BAB 43 zwischen den Anschlussstellen Marl-Sinsen und dem Verkehrskreuz Marl für die Dauer der Reinigungsarbeiten komplett gesperrt werden. Diese Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern. Der Verkehr in Fahrtrichtung Münster wird für die Dauer der Sperrmaßnahmen ab der AS Marl-Sinsen umgeleitet. Eine genaue Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte sich aber nach Schätzungen im sechsstelligen Euro-Bereich bewegen.
« ältere Berichte
|